David gegen Goliath: Im Cup gegen die Red Ants
Pünktlich um 19 Uhr wurde die Partie durch die Unparteiischen in der heimischen Moosmättili-Sporthalle in Schüpfheim angepfiffen. Bereits in den ersten Spielminuten zeichnete sich das zu Erwartende ab. Die drei Liegen höher spielenden Gegnerinnen konnten sich fest in der Hälfte der Entlebucherinnen installieren und diverse gefährliche Abschlüsse generieren. Ein paar dieser Bälle fanden dann schliesslich den Weg in die Tormaschen hinter der Schüpfheimer Torhüterin. Die heimischen Spielerinnen reagierten nach diesem Paukenschlag und standen von da an kompakter zusammen. Die Gegnerinnen hatten sichtlich mehr Mühe, durch die Entlebucherbox zu spielen und hatten weniger Abschlussmöglichkeiten. Hingegen konnten die Entlebucherinnen diverse Konter fahren. In der elften Spielminute gab es dann einen Freistoss für das Heimteam. Endlich Torjubel für Schüpfheim! Eine einstudierte Freistossvariante der Entlebucherinnen wurde durch Ramona Zimmermann auf Pass von Claudia Hafner erfolgreich verwertet. Die Red Ants, sichtlich überrascht, reagierten schlagartig. Die Pässe flitzten den Entlebucherinnen nur so um die Ohren und so stand es zur ersten Drittelspause 1:6 für Rychenberg Winterthur.
Kompaktes Defensivspiel
Die Devise für das zweite Drittel war klar. In der Defensive kompakter stehen und die Schüsse gut blocken, um der heimischen Torhüterin den Rücken freizuhalten. Die Worte der Trainer schienen Wirkung zu zeigen und die ersten neun Minuten verstrichen torlos für beide Teams. Leider verletzte sich in der Spielmitte eine Spielerin von Schüpfheim, so dass das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden musste. Nach dem Unterbruch waren die Entlebucherinnen weniger konzentriert und mit den Gedanken wohl noch bei der verletzten Mitspielerin. So schlichen sich Fehler ein, welche die erfahrenen Spielerinnen von den Red Ants eiskalt ausnutzen. So war das Zwischenresultat zur zweiten Drittelspause 1:10.
«Kämpfen und alles geben»
Die Pausenansprache des Trainerduos Armin Stadelmann und Romedi Wyss war kurz aber klar. «Nochmals kämpfen und alles geben, aber vor allem Freude haben am Spiel. Denn es ist nicht alltäglich, dass man gegen solche Gegnerinnen antreten darf.» Mit diesen Worten begaben sich die heimischen Spielerinnen wieder auf das Spielfeld. Die Entlebucherinnen gaben noch einmal alles, aber es waren trotzdem die Gegnerinnen, welche weiter Tore erzielten. Der Ligaunterschied war deutlich zu sehen. Dennoch schlugen sich die Entlebucherinnen tapfer. Das Endresultat lautete 1:15.
Die Entlebucherinnen können mit ihrer Leistung zufrieden sein. Sie haben sich gut geschlagen und können dieses Erlebnis als gute Saisonvorbereitung ansehen.
- COVID-Zertifikatspflicht
- Erste drei Punkte gegen Uetigen